Der Begründer der klassischen Homöopathie, Christian Friedrich Samuel Hahnemann wurde am 10. April 1755 in Meissen geboren, studierte Medizin in Leipzig und erhielt 1779 in Erlangen seine Doktorwürde. Von 1790 bis zu seinem Tod 1843 entwickelte er die von ihm entdeckte Homöopathie.
Mit
der Veröffentlichung seines “Organon der rationellen
Heilkunst” und seiner Methode, die er Homöopathie,
abgeleitet aus dem griechischen “hómoio = gleiches” und
“páthos = Krankheit, Leid” nannte, hat er eine stabile
Grundlage für die Umstrukturierung der Medizin als
Wissenschaft gelegt. Die Homöopathie, bei
der Krankheiten statt mit einem aus vielen Komponenten
bestehenden Gegenmittel mit einer einzigen, niedrigen Dosis
eines Medikaments, das eine ähnliche Krankheit hervorruft,
geheilt wird,
wurde auf eine wissenschaftliche Basis gestellt, als Dr.
Hahnemann die Arzneimittelprüfung eines jeden Mittels
entdeckte und das Gesetz zur Arzneimittelfindung zur Heilung
von Krankheiten definierte.
Die
klassische Homöopathie lehnt den Einsatz von Komplexmitteln
ab. Im Vordergrund steht die eingehende Anamnese des
Patienten, die dann zu einem umfassenden Bild seiner Persönlichkeit
führt und daraus abgeleitet das Mittel, das dem Zustand des
Patienten am ehesten entspricht. Wesentlich ist, dass laut der
klassischen Homöopathie nach Hahnemann nicht mehrere Mittel
und Therapien gleichzeitig angewandt werden.
Heute umfasst das Homöopathische Arzneibuch über 2.000 pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen, und es werden immer neue Stoffe geprüft.
Damit
homöopathische Heilmittel nicht in ihrer Wirkung beeinträchtigt
oder sogar unwirksam werden, sollten folgende Regeln zur
Aufbewahrung beachtet werden:
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Nicht bei direkten elektromagnetischen Feldern wie Beispielsweise in der Nähe von Fernseher, PC, Radio, Handy etc. aufbewahren
-
nicht in unmittelbarer Nähe der Mikrowelle aufbewahren
-
Kühl aufbewahren
-
Trocken aufbewahren
-
Nicht in der Nähe von stark riechenden Substanzen wie beispielsweise ätherische Öle, Gewürze, etc. aufbewahren
-
Nicht direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt
-
Nicht in der Nähe von Bach Blüten aufbewahren
Laut
Hahnemann sind homöopathische Heilmittel wenigstens 20 Jahre
haltbar.
Es
gilt folgende Faustregel: so
oft wie nötig und so wenig wie möglich angewandt werden.
Homöopathische Heilmittel sollten immer dann
anwendet werden, wenn
-
die Wirkung der letzten Einnahme nachlässt
-
die Beschwerden wiederkehren
Einnahme
Dilutionen,
Globuli und Tabletten wirken vor allem über die
Mundschleimhaut.
Da
gewisse Stoffe antidotieren,
d.h. die Wirkung aufheben, sollten Sie folgendes während der
Homöopathikatherapie beachten:
-
Keine mentholhaltigen Kaugummis kauen
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Keine mentholhaltige Zahnpasta benutzen
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Keine mentholhaltigen Mundspülungen verwenden
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keine koffeinhaltigen Getränke trinken
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keinen Pfefferminz- oder Kamillentee trinken
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auf Präparate, die Kampher, Menthol oder starke ätherische Öle enthalten verzichten
Es
empfehlen sich folgende Einnahmeregeln:
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vor jeder Einnahme das Arzneifläschchen 10 x kräftig gegen den Handballen klopfen, sodass der Heilimpuls von Einnahme zu Einnahme etwas stärker wird
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eine halbe Stunde vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen
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langsam auf der Zunge zergehen zu lassen
-
da Metall Energie leitet und die Heilwirkung verändern könnte, Homöopathika nicht auf einem Metalllöffel einnehmen oder damit umrühren
Wahl
der Potenz
Homöopathische
Heilmittel entwickeln mit zunehmender Verdünnung + Verschüttelung
= Potenzierung, eine immer stärkere Information
und Heilwirkung.
Laut Hahnemann sind hohe Verdünnungen deswegen wirksam, weil
ein kranker Mensch äusserst sensibel auf die Wirkung eines
"ähnlichen" Krankheitsreizes ist.
Als
Faustregel gilt:
-
Homöopathische Heilmittel mit niedriger Potenzen (bis D/C12) sind vorwiegend bei akuten Erkrankungen anzuwenden und für die Selbstmedikation geeignet
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Homöopathische Heilmittel mit mittlerer Potenz sind bei akuten und chronischen Erkrankungen geeignet und sind sowohl für die Selbstmedikation wie auch für Therapeuten geeignet
-
Homöopathische Heilmittel mit hoher Potenzen (ab D/C30) sind in der Regel bei chronischen Erkrankungen angezeigt und gehören in die Hand eines Therapeuten
Die 200-jährige Praxis allerdings beweisst, dass alle Potenzen bei den verschiedensten Erkrankungen erfolgreich angewendet werden können. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die jeweils gewählte Potenz für den Behandlungserfolg weniger bedeutungsvoll sondern die Wahl des passenden Heilmittels ausschlaggebend ist.
Auszug aus dem BodyVital® Basiskurs Homöopathie
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