Der
Hauptwirkstoff des Tabaks, Nikotin, zählt zu den stärksten
Pflanzengiften und ist für die Entwicklung der Nikotinsucht
verantwortlich. Tabak enthält jedoch mehr als 4000 weitere
gesundheitsschädigende Substanzen, von denen mehr als 40
Stoffe wie beispielsweise Formaldehyd, Benzol, Cadmium,
Blei, Kohlenmonoxid, etc. krebserregend sind.
Vorkommen
- Nikotinpflaster
- Pflanzengift
- Schädlingsbekämpfungsmittel
- Rauchwaren
- Kautabak
- Pfeifentabak
- Schnupftabak
- Zigaretten
- Zigarillos
- Zigarren
Wirkung
- Nach
Konsum Wirkungseintritt nach ca einer Minute
- Wirkungsdauer:
ca 10 Minuten
Positive
Auswirkungen
- Beruhigt
- Entspannt
Negative
Auswirkungen
- Aggressivität
- Atembeschwerden
- Bluthochdruck
(Hypertonie)
- Durchblutungsstörungen
- Eingeschränkte
Reaktionsfähigkeit
- Erbrechen
- Erregungszustände
- Gereiztheit
- Herzklopfen
- Herzrasen
- Lungenerkrankungen
- Speichelfluss
- Suchtgefahr
- Übelkeit
- Übersäuerung
des Körpers
- Unruhe
- Zittern
Bei
einer Nikotinvergiftung treten folgende, lebensbedrohliche
Zustände auf:
- Atemlähmung
- Bewusstlosigkeit
- Bewusstseinstrübung
- Erregungszustände
- Fehlende
Reaktionsfähigkeit
- Gleichgewichtsstörungen
- Herzversagen
- Krampfanfälle
- Kreislaufversagen
- Muskellähmungen
- Schmerzunempfindlichkeit
- Schock
Entzugserscheinungen
Nikotin
mach physisch und psychisch abhängig. Bei fehlender
gewohnter Dosis können folgende Entzugserscheinungen
auftreten:
- Aggressivität
- Ängstlichkeit
- Antriebslosigkeit
- Appetitsteigerung
- Energielosigkeit
- Leistungsmangel
- Müdigkeit
- Niedergeschlagenheit
- Resignation
- Ruhelosigkeit
- Unruhe
- Zittern
Nikotinghalt
von Genussmittel
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Genussmittel
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Menge
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Nikotingehalt
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Zigaretten
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1
Stück |
Ca.
10mg, wovon ca. 10% inhaliert werden |
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Zigaretten,
light
|
1
Stück |
Ca.
4mg, wovon ca. 10% inhaliert werden |
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Zigarillos
|
1
Stück |
Ca.
50mg, wovon ca. 10% inhaliert werden |
|
Zigarren
|
1
Stück |
Ca.
100mg bis 200mg, wovon ca. 10% inhaliert werden |
Eine
Nikotinsucht liegt bei folgenden Kriterien vor:
- Auftreten
körperlicher Entzugssymptome nach Nikotinentzug, z.B.
morgens nach dem Aufstehen
- Erfolglose
Versuche, das Rauchen aufzugeben
- Häufiger
Wunsch, das Rauchen zu reduzieren oder damit aufzuhören
- Rauchen
trotz negativer Wirkungen wie Kopfschmerzen,
Raucherhusten etc.
- Rauchen,
um Entzugserscheinungen zu vermeiden oder zu verringern
- Starkes
Verlangen zu Rauchen
- Verringerte
Kontrollfähigkeit über den Tabakkonsum
- Vorrathalten
von Tabakwaren
- Weiterrauchen,
auch wenn die schädlichen Folgen des Rauchens bekannt
sind
- Zwang
zu Rauchen
Situationen,
in der Raucher automatisch zur Zigarette greifen sind
beispielsweise:
- Ablenkung
- Rauchen
aus Verlegenheit oder Unsicherheit
- Hilfreich:
Konfliktlösung, Entspannung
- Anregung
- Rauchen
zur Konzentration oder Beruhigung
- Hilfreich:
Genussausgleich, Entspannung
- Anspannung
- Rauchen
aus Ärger, Langeweile oder Unglücklichsein
- Hilfreich:
Konfliktlösung, Entspannung
- Automatisch
- Rauchen,
ohne darüber nachzudenken
- Hilfreich:
Entspannung, Bewegung
- Genuss
- Rauchen
nach dem Essen, in der Pause
- Hilfreich:
Genussausgleich, Bewegung, Entspannung
- Geselligkeit
- Rauchen
in Gesellschaft
- Hilfreich:
Unterstützung, Konfliktlösung
- Schlanke
Linie
- Rauchen
für die Verdauung oder um nicht zuzunehmen
- Hilfreich:
Bewusste Ernährung, Bewegung, Entspannung, Konfliktlösung
- Stress
- Rauchen
bei Zeitdruck und starker Arbeitsbelastung
- Hilfreich:
Entspannung, Bewegung, Konfliktlösung
Auszug aus dem BodyVital® Basiskurs Nikotinsucht- natürlich komplementär behandeln
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